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Presseerklärungen der BI

Hier stehen die Presse­erklärungen und sonstige öffent­liche Stellung­nahmen der BI gegen Fluglärm Raunheim seit 2012.
Ältere Presse­erklärungen, soweit noch relevant, sammeln wir auf der Archiv-Seite.

Ein guter Überblick über aktuelle Presse­meldungen zum Thema findet sich beim
DFLD

2019

Eine Ankündigung der Deutschen Flugsicherung in der Fluglärmkommission, im Februar/März 2020 einen 'Probebetrieb' zur Erhöhung der Kapazität des Frankfurter Flughafens durchzuführen, haben wir mit einer Presse­mitteilung kommentiert.

2018

Auch im Jahr 2018 gab ein schwerer Wirbel­schleppen-Vorfall, diesmal in Flörsheim, Anlass zu einer Presse­mitteilung kommentiert.

2017

Eine Antwort von Minister Al-Wazir auf eine Kleine Anfrage zu Wirbel­schleppen haben wir mit einer Presse­mitteilung kommentiert.

2016

Als Reaktion auf einen Artikel im 'Rüssels­heimer Echo' vom 22.12.16 gab es einen Leserbrief, der die Aktivi­täten in Raunheim gegen Fluglärm und Schad­stoff­belastungen beschreibt.

Zur sog. 'Chaos-Nacht' am Flughafen am 22.07.16 hat die BI am 28.07. eine Presse­mitteilung heraus­gegeben, in der die Hinter­gründe und Verantwort­lichkeiten für die Verspätungen und die Probleme mit der Unter­bringung der Passagiere beleuchtet werden.

2015

Zur Präsentation erster Ergebnisse der Ultra­feinstaub-Messungen des Umwelt­bundesamtes in einem Vortrag in Walldorf hat die BI am 06.12. ebenfalls eine Presse­mitteilung verbreitet.

Die ersten Ergebnisse der Ultra­feinstaub-Messungen in Raunheim durch den AK Feinstaub des BBI hat die BI am 18.10. in einer Presse­erklärung vorgestellt.

2014

Die Aufforderung der Stadt Raunheim an die Hauseigen­tümer, das Dachsicherungs­programm der Fraport unbedingt anzunehmen, hat die BI am 05.12. mit einer Presse­erklärung kommentiert.

Die beiden Wirbel­schleppen-Schäden am langen "Einheits-Wochen­ende", am 2.10. und 5.10.14, hat die BI am 06.10. mit einer Presse­erklärung kommentiert.

Auf die Ankündigung der Lufthansa vom 10.09.14, das Flach­start-Ver­fahren generell einzu­führen, hat die BI am 12.09. mit einer Presse­erklärung reagiert.

Ein erst durch einen Bericht der Main-Spitze am 11.07. bekannt gewordener Schadens­fall in Flörsheim, bei dem ein Dachfenster zersprang, war Anlass für eine Presse­mitteilung vom 13.07., in der darauf hingewiesen wird, dass erstens Dach­klammerungen alleine nicht ausreichen, um vor Wirbel­schleppen-Schäden zu schützen, und zweitens der Willkür der Fraport, die Schadens­fälle ohne öffent­liche Kontrolle nach eigenem Gusto beurteilen möchte, ein Riegel vorgeschoben werden muss.

Nach der erneuten Kehrtwende des Ministeriums und der kurzfristig erlassenen zweiten Plan­ergänzung war es notwendig, an die früher auch von den Grünen geteilte Kritik an einer solchen Vorgehens­weise mit einer weiteren kritischen Presse­mitteilung zu erinnern.

Nachdem Minister Al-Wazir sich in einem Presse­artikel mit provokanten Äusserungen zum Wirbel­schleppen-Schaden in Raunheim am 12.04.2014 zitieren ließ, hat sich die BI am 10.05. mit einem zweiten Offenen Brief an ihn gewendet und Fragen gestellt, die die dort gegebenen Einschät­zungen anzweifeln.

Die BI hat mit einer Pressemitteilung auf einen neuen Fall von Wirbel­schleppen-Schaden in Raunheim am 12.04.2014 reagiert. Am 25.04. hat sie sich mit einem Offenen Brief an Minister Al-Wazir gewendet, um dieses und andere drängende Themen wieder in die öffent­liche Diskussion zu bringen.

2013

In der Sitzung der Fluglärm­kommission am 20.11.2013 hat die DFS die Zustimmung der FLK zum sog. "Swing Over Verfahren", dem Wechsel von der Südbahn zur Centerbahn im Endanflug, bei Betriebs­richtung 25 (Anflug aus Osten) beantragt. In der begleitenden Lärmunter­suchung durch das Umwelthaus wurde darauf hinge­wiesen, dass das Verfahren für Betriebs­richtung 07 (Anflug über Raunheim) nicht akzeptabel ist, weil die Lärmbe­lastung in diesem Fall deutlich grösser würde.
Die BI hat das zum Anlass genommen, die DFS in einer Presse­erklärung dazu aufzu­fordern, das Verfahren bei Betriebs­richtung 07 sofort einzu­stellen. In einer aktuellen Grafik haben wir dokumentiert, dass noch am Wochenende vor der Sitzung über Raunheim heftig "geswingt" wurde.

In ihrer Sitzung am 09.09.2013 hat die BI zwei Erklärungen beschlossen, die auch der Presse zugeleitet wurden: eine zum Thema Südum­fliegung und eine weitere zum Thema Dachsicherungs­programm.

Am 03.09.2013 hat der Verwaltungs­gerichtshof Hessen auf Antrag hessischer und rhein­land-pfäl­zischer Kommunen und Privat­menschen geurteilt, dass die Südum­fliegung in der gegen­wärtig prakti­zierten Form fehlerhaft abgewogen worden sei und deshalb künftig nicht mehr genutzt werden dürfe. Die BI hat in einer Presse­erklärung darauf hinge­wiesen, dass dieses Urteil offen­sichtlich nicht dem Lärmschutz dient, sondern im Gegenteil den Lärmschutz­aspekt bei der Flugrouten­planung weitgehend ausschliessen soll.

Am 07.06.2013 hat Minister­präsident Bouffier mit einem Schreiben auf den Offenen Brief der BI reagiert, ohne die gestellten Fragen zu beantworten oder eine der Forde­rungen zu übernehmen. Die BI hat daher am 12.06. in einer weiteren Presse­erklärung ihre Forderungen erneuert und in einer beigefügten Stellung­nahme die Behaup­tungen des Minister­präsidenten ausführlich zurück­gewiesen.

Nachdem Lufthansa sich geweigert hat, über das zum 01.06.2013 geplante neue Start­verfahren zu informieren, hat die BI am 24.05.2013 in einer Presse­erklärung die Politik, insbe­sondere den hessischen Minister­präsidenten Bouffier, aufge­fordert, für mehr Transparenz zu sorgen und neue Belastungen zu verhindern.

Zur Diskussion um die besonders in Flörsheim gehäuft auftretenden Wirbel­schleppen­schäden und die Reaktion der Fraport darauf hat die BI am 11.04.2013 eine Presse­erklärung abgegeben.
Nach Veröffent­lichung wurden wir auf einen Fehler aufmerksam gemacht: Nicht London-Heathrow, sondern London-City, ein kleinerer, näher dem Zentrum liegender Londoner Flughafen, wird mit einem Anflugwinkel von 5,5° angeflogen. In London-Heathrow gilt der ICAO-Standard von 3°.
Dank an Christopher Koch für den Hinweis.

2012

Am 13.12.2011 kam es aufgrund eines Lotsen­fehlers über Raunheim zu einer gefähr­lichen Annäherung eines auf der Südbahn durch­startenden und eines auf der Center­bahn startenden Flugzeugs. Ziemlich genau ein Jahr später hat die Bundes­stelle für Flugunfall­unter­suchungen (BfU) ihren Unter­suchungs­bericht vorgelegt. Die BI hat in einer Erklärung am 17.12.2012 davor gewarnt, aus diesem Bericht falsche Schluss­folgerungen zu ziehen und Lärmschutz gegen Sicherheit auszuspielen.

Am 24.03.2012 gab es eine bundesweite Demonstration mit dem Titel "Fluglärm macht krank". Die BI hat in einem Aufruf begründet, warum Raunheime­rInnen daran teilnehmen sollten.

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