Hier finden sich folgende Darstellungen der Lärmbelastung in Raunheim und im Rhein-Main-Gebiet:
Messwerte und Daten des DFLD
Fraport Noise Monitor
INAA - Inspect Noise Assess Announce
Infoservice Fluglärm V 2.0
Lärmviewer des HLNUG
Betriebsrichtungs-Anzeige und -Prognose des Umwelthauses
Flugverlaufs-Anzeige der DFS
Fluganzeige von flightradar24
Flughafen-Wetter (METAR und TAF)
Wind-Daten und -Prognosen von Windfinder
Höhenwind-Karten
Wetter-Daten und -Prognosen von Windy

| Tageswerte |
| Tagesstatistik |
| Monatsstatistik |
Raunheim Süd : Gottfried-Keller-Strasse
Die Daten der Station Raunheim Süd werden nicht direkt an den DFLD gesendet,
daher ergibt sich manchmal eine gewisse Verzögerung in der Darstellung.
Die Stationen Raunheim Nord, Schillerstrasse und Adalbert-Stifter-Strasse
sind nicht mehr online.

Fluglärmbeschwerden können Sie über die Tageswert-Grafiken
oder direkt im
Beschwerdeformular
des DFLD eingeben.
Der Noise Monitor zeigt die Messwerte der 28 Fraport-Meßstationen rund um den Flughafen und gibt damit einen Eindruck, wo es gerade wie laut ist. Für einzelne Flüge lassen sich auch noch weitere Daten anzeigen.
Für Beschwerden bietet Fraport ein Anfrage-Portal
INAA
(was immer dieser Name bedeuten soll) ist eine Weiterentwicklung der ursprünglichen Anwendung 'Casper', die mehr Daten liefert und Informationen aus anderen Quellen integriert (für eine Zusammenfassung Grafik anklicken). Dadurch wird das Programm allerdings auch unübersichtlicher und weniger intuitiv zu bedienen.
Hier empfiehlt es sich wirklich mal, die Einführung zu lesen, um einen Überblick zu bekommen. Selbst dann bleiben aber noch eine Reihe von Dingen, die sich nur durch Ausprobieren klären lassen. Einige Fallstricke gibt es auch: so übernehmen einige der per Klick auswählbaren Zusatz-Anzeigen keineswegs die ausgewählte Systemzeit, sondern beziehen sich auf die Realzeit - allerdings ohne das zu kennzeichnen.
Die ehemalige Infothek trägt jetzt die Namen
Infoservice Fluglärm V 2.0
und zeigt in Form der interaktiven Karte "FRA Map V 2.0" eine Reihe von Basisdaten wie Standard-Flugrouten und -höhen, aber insbesondere die Konturen der diversen Schallschutzzonen, jährlichen Fluglärmwerte und ein paar andere Daten.
Adress-bezogene Abfragen sind ebenfalls möglich.
Der Lärmviewer zeigt keine aktuellen Lärmwerte, sondern die Ergebnisse der Lärmkartierungen, die alle fünf Jahre für die Erstellung von Lärmaktionsplänen durchgeführt werden. Es gibt keinen direkten Link zum Fluglärm, man muss in der 'Themenauswahl' 'Grossflughäfen' auswählen und dann in den Bereich hineinzoomen.
Die Kartierung 2022 hat für den Bereich Fluglärm deutlich veränderte Ergebnisse ergeben, weil erstmals die aktuellen Rechenmethoden der EU verwendet wurden, nicht mehr die längst überholten Methoden nach dem deutschen Fluglärmgesetz. Dadurch sind die Belastungswerte praktisch überall deutlich höher geworden und entsprechen nun wieder besser den gemessenen und auch den empfundenen Werten.
Die
Betriebsrichtungs-Prognose
des Umwelt- und Nachbarschaftshauses sagt auf der Basis von Wetterprognosen die zu erwartende Betriebsrichtung für die kommenden fünf Tage voraus, so dass man sich in Raunheim darauf einstellen kann, ob man Anflug- oder Start-Lärm zu ertragen hat.
Zudem werden auch die aktuellen Windverhältnisse am (Flughafen-)Boden sowie in Anflughöhe angezeigt.
Die hier gezeigte Grafik ist auch nicht mehr aktuell, aber zu schön, um sie einfach zu löschen.
Die Flugverläufe-Anzeige der DFS mit dem Programm "STANLY_Track" zeigt die aktuellen Bewegungen rund um die grösseren deutschen Verkehrsflughäfen und erlaubt, Flugrouten bis 14 Tage in die Vergangenheit anzuzeigen, wobei auch die Flughöhen an einzelnen Punkten angezeigt werden können.
Die Flug-Anzeige von flightradar24 zeigt alle Flugzeuge, die aktuell in der Luft sind, und das auf Wunsch weltweit (das gibt einen guten optischen Eindruck, welche Weltregionen in welchem Ausmaß für den Flugverkehr verantwortlich sind). Einzelne Flüge können identifiziert und Daten dazu abgerufen werden, das Programm ist allerings nur in einer englischen Version verfügbar.
Speziell für den Flugbetrieb an grossen Flughäfen gibt es alle 20 Minuten einen aktuellen, offiziellen Wetterbericht (METAR) und eine Prognose (TAF).
Für Frankfurt (ICAO-Code: EDDF)
kann man die kompletten Daten auf der Webseite
metar-taf.com
abrufen.
Alternativ lassen sie sich z.B. abrufen unter VFRnav oder (wers bunt mag) unter allmetsat. Angezeigt und übersetzt werden jeweils die aktuell gültigen METAR- und TAF-Daten.
(Achtung - als Uhrzeit wird bei den beiden immer die Weltzeit UTC angegeben. Für MEZ sind eine, für MESZ zwei Stunden dazu zu addieren.)
Wer Daten für die Vergangenheit sucht, findet sie z.B. unter Navlost.eu oder ogimet.com.
Entschlüsseln lassen kann man sich deren Ausgabe z.B. mit dem METAR-Decoder von
Weather Now.
Wer ganz genau wissen will, was in diesen Berichten alles angegeben werden kann, kann das in einer
Broschüre des DWD nachlesen.
Nicht offiziell, aber "spezialisiert auf Messwerte und Vorhersagen für Wind, Wellen, Tiden und Wetter für windbezogene Sportarten" sind die Angaben von Windfinder.com
Neben der Standard-Prognose gibt es auch noch einen "Superforecast" für den Flughafen, Messwerte (auch für eine Woche in die Vergangenheit), Statistiken, Übersichtskarten (z.T animiert) und anderes mehr.
Laut Aussagen der Deutschen Flugsicherung (DFS) müssen für die jeweilige Betriebsrichtungswahl nicht nur die Bodenwinde, sondern auch die Höhenwinde berücksichtigt werden. Wie und warum genau das passiert, ist uns trotz mehrfacher Nachfrage nicht klar geworden.
Klar ist, dass die Höhenwinde bei der Geschwindigkeit des Anflugs in grösserer Entfernung und damit für die Staffelabstände in diesen Bereichen eine Rolle spielen. Damit wirken sie sich natürlich auch auf die Frequenz der Landungen und damit auf die Kapazität des Bahnsystems aus. Für die Sicherheit der individuellen Landungen spielen sie nach unserer Überzeugung absolut keine Rolle. Sie werden somit nur einbezogen, um Lärmschutz gegen Kapazität abzuwägen, und dabei sollte nach unserer Auffassung immer der Lärmschutz Priorität haben.
Für die Annahme der reinen Kapazitäts-Begründung spricht, dass die Winde in einer Höhe von ca. 1.500 m betrachtet werden, also dort, wo die Flugzeuge in den Gegenanflug einsortiert werden bzw. in den Endanflug eindrehen.
Messwerte für die Höhenwinde liegen in der Regel nicht vor (es sei denn, Daten werden von einzelnen Flugzeugen übermittelt, aber diese sind nicht öffentlich zugänglich). Einen Überblick über die Windsituation in grösseren Höhen geben aber die Höhenwind-Karten, die aus den verschiedenen Wettermodellen für verschiedene Höhenstufen berechnet werden können.
Diese Höhenstufen werden allerdings nicht durch die absolute Höhe in Metern, sondern durch einen definierten Luftdruck (in Hektopascal, hPa) bestimmt, der je nach Wetterlage in unterschiedlichen Höhen erreicht wird. So entspricht die 925 hPa-Schicht, die als unterste Schicht über der Bodenschicht angegeben wird, in der Regel einer Höhe zwischen 600 und 900 Metern, die folgende 850 hPa-Schicht einer Höhe von ca. 1.500 Metern (und ist damit für den Flugbetrieb am relevantesten).
Einen guten Überblick über die aktuelle Höhenwind-Situation über Mitteleuropa (und eine Vorhersage für die nächsten Tage) geben die Karten auf wetteronline.de.
Der Allrounder unter den Wetterprogrammen ist
Windy.com. Hier sind nahezu alle öffentlich verfügbaren aktuellen Wetterdaten sowie die Prognosen von mehr als einem halben Dutzend Wettermodellen grafisch aufbereitet. Für alle Flughäfen gibt es die
METARs und TAFs in Originalform und mit Erläuterungen (diese allerdings auch in der deutschen Version nur in Englisch). Temperatur- und Wind-(Modell-)Daten können für eine Vielzahl von Höhenschichten und alle wichtigen "Flight Level" betrachtet werden.
Die Vielzahl der Optionen bedeutet natürlich auch die Notwendigkeit einer gewissen Einarbeitung, obwohl der Aufbau sehr logisch und vieles selbsterklärend ist. Als Hilfe gibt es allerdings nur eine englische Sammlung von Antworten auf "Frequently Asked Questions".
Nachdem das ursprünglich hier angebotene Tool spurlos aus dem Netz verschwunden ist, haben wir keinen Aufwand gescheut, eine Alternative zu entwickeln.
Herausgekommen ist der
Raunheimer Rückenwindkomponenten-Rechner mit Betriebsrichtungs-Bestimmungs-Bewertung,
kurz R3B3.
Nach Eingabe von Windrichtung und Windstärke (Windrichtung in Grad, d.h. Nordwind: 0, Ostwind: 90, Südwind: 180 usw., Windstärke in Knoten, z.B. aus den Windfinder-Messwerten direkt ablesbar, wenn man den Cursor auf einen Pfeil setzt) wird bei Klick auf " = " die Rückenwind-Komponente für die Parallelbahnen bei Betriebsrichtung 25 (Anflug aus Osten) und für die Startbahn West berechnet. Klick auf " C " löscht die Eingaben wieder.
Nach den Vorgaben für den Frankfurter Flughafen soll die 'bevorzugte Betriebsrichtung' 25 bis zu einer Rückenwind-Komponente (RWK) von 5 Knoten genutzt werden. Eine Erweiterung auf 7 Knoten, die im '1. Maßnahmepaket Aktiver Schallschutz' geplant war, ist am Widerstand der Flughafen-Anrainer im Osten gescheitert, offiziell allerdings nur 'zurückgestellt'.
Technisch wären, insbesondere bei den extrem langen Parallelbahnen Süd und Center, auch Landungen bei wesentlich höheren RWK ohne Risiko möglich, z.B. bis 10 Knoten. Daher werden für die Bewertung der Notwendigkeit, Betriebsrichtung 07 zu wählen, entsprechend unterschiedliche Kategorien angegeben.
Die Startbahn 18 West, die nur Starts nach Süden erlaubt, kann bis zu einer RWK von 15 Knoten genutzt werden.
Die offiziellen Lesarten und Begründungen rund um die Betriebsrichtungswahl kann man in den Fragen und Antworten des Umwelthauses zur Rückenwindkomponente nachlesen.
Verschiedene Einheiten ineinander umzurechnen, ist leicht mit den Umrechnern von
UnitConversion.org.
Auf der Webseite gibt es eine Vielzahl von Umrechner für alle möglichen Einheiten, leider alles nur in Englisch. Besonders praktisch finden wir den
Längen-Konverter
und den
Geschwindigkeits-Konverter.
(Aus ungeklärten Gründen funktioniert eine Einbindung auf dieser Webseite leider nicht.)
Auf deutsch gibt es das (mit nicht ganz so vielen Einheiten) unter
einheiten-umrechnen.de
oder
einheitsumrechner.de.