Links
Hier wollen wir Verweise auf speziell für Raunheimer Bürger interessante Internet-Seiten
oder auf von uns diskutierte Themen zusammenstellen.

Derzeit gibt es zwei Bereiche: Links zu Ausbau & Betrieb und über Raunheim.

AirportFrankfurt from air 2010-09-19

Informationen für Flughafenausbau-Gegner

findet man aktuell und umfassend auf den folgenden Webseiten:
dem Bündnis der Bürgerinitiativen BBI mit Infos über die Aktivitäten der BIs,
dem Deutschen Fluglärm-Dienst DFLD mit Infos über den aktuellen Flugbetrieb, den erzeugten Lärm usw.,
dazu vielfältige statistische Auswertungen der DFLD-Daten unter flugauswertung.de,
der Bundesvereinigung gegen Fluglärm BVF mit viel Hintergrund-Material zu technischen und politischen Fragen,
und als Fundgruben für alles Mögliche zum Thema Flughafen.Unser-Forum.de,
der Blog zur Waldbesetzung
und die FRApedia, eine Wiki­pedia nach­empfundene Seite mit "dem gesicher­ten Wissen über die Fraport AG, den Flughafen­ausbau und seine Hinter­gründe" (leider seit 2013 nicht mehr aktua­lisiert).
Nach wie vor aktuell ist ein ähnlich gela­gertes Wiki-Projekt von Düssel­dorfer Ausbau­gegnern, das auch eine ganze Reihe all­gemein interes­santer Materia­lien enthält.
Videos von vielen Aktionen der Ausbaugegner gibt es bei QuerTV (hier eine Übersicht von 2002 bis Mitte 2014).
Über Montagsdemos und Mahnwachen berichtet regelmäßig Volker Volks Videoteam.
Anfang 2014 hat sich auch im Rhein-Main-Gebiet eine Gruppe des inter­natio­nalen, haupt­säch­lich in Groß­britan­nien, aber auch in anderen deutschen Städten aktiven Netz­werks Plane Stupid gegründet.
Ebenfalls seit Anfang 2014 gibt es auch die Zeitung Fluglärm und Umwelt, die sowohl in Papier­form als auch online “infor­mieren, mobili­sieren und öffent­lichen Druck aufbauen” möchte.
Ausbau-kritisch positionieren sich in der Regel auch die Kommunale Arbeits­gemeinschaft Flughafen Frankfurt, KAG
und die Initiative Zukunft Rhein-Main.
Auch die Flughafen-Nachrichten der Evange­lischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sind über­wiegend ausbau-kritisch.

Einen Überblick über die Ausbau-Pläne gibt es auf unserer Doku-Seite.

Fachspezifisch interessant sind auch
zu juristischen Fragen, speziell Klagen, das "Institut zur Abwehr von Gesund­heits­gefahren durch Lärm" IAGL
zu wissenschaftlichen Aspekten das "Rhein-Main-Institut" RMI
und zu den rechtlichen Grund­lagen das Infor­mations­system Luftrecht-online.

Klimaschaden

Gegen die negativen Umweltfolgen des Ausbaus des Frankfurter Flughafens engagiert sich insbe­sondere der BUND Hessen, aber auch die Natur­Freunde Hessen.
Für eine nachhaltige Entwicklung des Rhein-Main Gebiets, nicht nur, aber auch im Verkehrs­bereich, setzt sich das "Netzwerk Umwelt und Klima Rhein-Main" (NUK) ein.

Mit den Umweltfolgen des Flug­verkehrs insgesamt beschäftigen sich der BUND Bundes­verband, Robin Wood, der Natur­schutz­bund NABU, der Verkehrs­club Deutsch­land VCD und die Klimaschutz­organisation Atmosfair.

Auch das Umwelt­bundesamt hält eine Vielzahl von interes­santen Informa­tionen bereit, allerdings muss man sich die für den Luft­verkehr spezi­fischen Beiträge etwas mühsam im Bereich Verkehr zusammen­suchen.

( Links zu den medizinischen Folgen des Fluglärms haben wir in unserer Doku "Lärm­wirkungen und Gesund­heit" gesammelt, ebenso zu "Schad­stoffen".)

Weniger einseitig, weil von den Ausbau-Befürwortern freundlich unterstützt, ist das Infor­mations­angebot
des Forum Flughafen und Region / Umwelthaus und dessen Blog
sowie das FR-Dossier Flughafen.
Auch die Hessenschau hat eine eigene Rubrik zum Thema.
In der Rubrik Flughafen Frankfurt des Online-Portals für Groß-Gerau und Rhein-Main, GG-online, finden sich sowohl Informa­tionen des Flughafens als auch des Widerstands gegen den Ausbau.

Seit Mitte April 2013 ist auch die Fluglärm­kommission Frankfurt, das offizielle Beratungs­gremium des Verkehrs­ministeriums, online und gibt insbesondere über die Sitzungs­materialien Einblicke in aktuelle Lärm­diskussionen.
Das Ministerium selbst hat einen Bereich Luftverkehr, wo neben viel Grundsätz­lichem auch Aktuelles wie z.B. die Ausnahme­genehmigungen vom Nacht­flug­verbot zu finden ist. Seit November 2014 ist dort auch wieder die Flug­lärm­beauf­tragte und die Stabs­stelle Flug­lärm­schutz mit Mail-Adresse und Telefon­nummer zu finden. Da einige Aufsichts- und Regulie­rungs-Funk­tionen an die Regierungs­präsidien ausge­lagert sind, findet man einige relevante Unter­lagen auch auf den Seiten des RP Darmstadt, z.B. zur Lärm­aktions­planung.
Einen entsprechenden Themen­bereich gibt es auch beim Bundes­ministerium für Umwelt.
Einen populär geschriebenen Überblick über die Lärmprobleme an deutschen Flughäfen gibt ein Spiegel-Artikel vom Januar 2012.

Band

Wer dem Gegner direkt ins Auge blicken will, findet auf der Web-Präsenz der Fraport AG Seiten zu

Ausbau,
Erweiterungen
Schallschutz
Flugbetrieb (d.h. Flugrouten und deren Belegung),
Fluglärm & Fluglärm-Messungen;

neuerdings im Kapitel "Nachhaltigkeit" auch eine Infothek genannte Rubrik, die einige neue statis­tische Daten (z.B. Bahn­belegungs­zahlen) liefert.
Das Fraport-Magazin "Start frei", das in der Druck­version als Zeitungs­beilage regel­mäßig an alle Haus­halte der Umge­bung verteilt wird, exis­tiert auch als Start­frei-Online und liefert zusätz­lich aktuelle Nach­richten, Videos und viele schöne Bilder zum Download.
Wir verweisen hier nochmal ausdrücklich auf den Disclaimer in unserem Impressum.

Seit einiger Zeit gibt es auch ein Portal der Gewerkschaft ver.di für den Frankfurter Flughafen. Dort findet man interessante Informationen über die Arbeitsbedingungen am Flughafen.

Wer das Chaos am Himmel über Rhein-Main am eigenen PC nach­spielen möchte, findet alles Notwen­dige auf VATSIM Germany, der deutschen Sektion des welt­weiten Virtual Air Traffic SIMulation Network, das "die Welt der zivilen Luft­fahrt so gut wie möglich nach­bilden" will. Entspre­chend gibt es dort eine Unmenge tech­nischer Unter­lagen über die Rege­lungen des Flug­betriebs, natür­lich nicht rechts­verbind­lich, aber meistens den Origi­nalen ent­sprechend.
Eine Fanseite mit ganz vielen Bildern von den auf FRA einge­setzten Gerät­schaften gibt es auch.

Zu den Betreiber-Einrich­tungen zählt auch die DFS Deutsche Flug­sicherung, die für die Flug­überwachung und -koordi­nation zuständig ist und auf ihren Seiten eine Reihe von technischen Informa­tionen bietet. Ähnliches gibt es auch für die europäische Ebene auf den Seiten von Eurocontrol.
Bei der Privati­sierung der Flugsicherung als staatlicher Rest­bestand übrig­geblieben ist das BAF Bundes­aufsichts­amt für Flug­sicherung, das wie die DFS in Langen sitzt und dort Aufsicht führt und die Tätig­keiten ausübt, für die hoheit­liche Befugnisse notwendig sind. Ebenfalls eine staatliche Einrichtung ist der Flughafen-Koordinator, der u.a. für die Zuteilung von Slots zuständig ist und damit einen wesentlichen Einfluss auf den Flugbetrieb hat.
Wenn mal was Ernsthaftes (d.h. eine "schwere Störung" des Flugbetriebs) passiert, kommt die BFU Bundes­stelle für Flug­unfall­unter­suchung ins Spiel, die solche Vorfälle unab­hängig untersuchen und Empfeh­lungen zur Unfall-Vermeidung erarbeiten soll.

Klimaschaden

Größter Player am Frankfurter Flughafen ist die Lufthansa, die für knapp 2/3 aller Flüge verantwortlich ist.
Insgesamt operieren hier nach Fraport-Angaben 134 Flug­gesell­schaften, die 295 Ziele in aller Welt anfliegen (Stand Frühjahr 2014).

Kugelritt

Natürlich haben die beteiligten Akteure auch jeweils ihre Lobby-Gruppen. Als Vertreter der Flug­gesell­schaften agiert BARIG (Board of Airline Representatives In Germany), die deutschen Verkehrs­flughäfen haben als Dachverband den Flughafen­verband ADV.
Als gemeinsames Propaganda-Instrument der Luft­verkehrs­wirtschaft insgesamt wurde vor einigen Jahren der Bundes­verband der deutschen Luft­verkehrs­wirtschaft, BdL gegründet. Er hat auch ein spezielles Portal zum Thema Fluglärm, das gerne seriös wirken möchte, aber dabei mit den Inhalten Schwierig­keiten hat.
Nahezu frei von Inhalten ist die Kampagnen-Seite Ja zu FRA. 2012 mit viel Pomp und finanziellem Aufwand gemeinsam von Lufthansa, Fraport und Condor gegründet, sollte sie der Protest­bewegung gegen den Ausbau etwas entgegen setzen, kümmert aber inzwischen weit­gehend unbe­achtet vor sich hin.

Auch Luftfahrt-freundlich, aber gegenüber BdL & Co. geradezu extrem seriös, ist die Nach­richten-Seite aero.de, etwas ober­fläch­licher der aeroTelegraph. Eine schnelle Nachrichten-Übersicht liefert der Ticker auf airliners.de.
Über alles, was in der weltweiten Luftfahrt schief geht, berichtet sehr aktuell der Aviation Herald, zu allen Sicherheitsfragen ausführlich das AviationSafetyNetwork.

Harte Fakten in Form ausführlicher technischer Erläute­rungen, von der Triebwerks­technik bis zu Flug­verfahren, aber auch zum Schall­schutz, bietet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR im Bereich Luftfahrt.

Wer mehr über die inter­nationalen Rahmen­bedingungen wissen möchte, hinter denen sich die hiesigen Akteure so gerne verstecken, findet einen Einstieg auf den Umwelt­seiten der inter­nationalen Organi­sation der Zivil­luftfahrt, der ICAO (leider nur in Englisch oder Französisch). Diese ist als UN-Unter­organi­sation aber an bestimmte Rahmen­bedingungen gebunden, deshalb gibt es seit ein paar Jahren auch noch eine rein privat­wirtschaft­lich organi­sierte Dach­organi­sation der kommer­ziellen Luft­fahrt, die Air Transport Action Group ATAG (auch nur in Englisch), mit diversen Unter­seiten zu Umwelt­themen. Im Niveau unterscheiden sie sich wenig von dem, was BDL bietet.
Nur in Englisch sind auch überwiegend die Seiten der EU-Institu­tionen verfügbar, die sich aktuell mit dem Thema Luftverkehr auseinander­setzen (soweit anders­sprachige Seiten überhaupt vorhanden sind, werden sie teilweise erst mit erheb­licher Verspätung aktuali­siert). Die EU-Kommission bietet Seiten zu den Schwerpunkten Transport, Lärm, Klima und Forschung. Für das EU-Parlament befassen sich in der Regel der Umwelt- und der Verkehrs-Ausschuss mit den einschlägigen Fragen. Ebenso sind im Ministerrat die Räte für Umwelt und Verkehr zuständig.

Eine neutrale Quelle für Informationen zu dem Themenkomplex Luftfahrt-Klima-Umwelt zu sein beansprucht GreenAir Online.

Auch die Fluglärm-Gegner sind inter­national vernetzt. Neben dem oben bereits erwähnten europä­ischen Netzwerk lokaler Initiativen Plane Stupid gibt es seit August 2014 die Webseite Airport­Watch Europe, die allen Gruppen als Info-Plattform dienen soll, die in Europa gegen die Expansion von Flughäfen und Luftverkehr kämpfen.
Mit dem speziellen Ziel, mit Hilfe einer Petition die EU-Luft­fahrt­politik zu ändern, wurde in Wien die Initiative Taming Aviation ("Die Luftfahrt zähmen") gegründet. Die Petition wurde am 18.11.2014 beim Europä­ischen Parla­ment eingereicht.
Das Global Anti-Aero­tropolis Move­ment konzen­triert sich haupt­sächlich auf die sozialen, wirtschaft­lichen und ökolo­gischen Schäden, die das immer weitere Wuchern von Flug­häfen und der um sie herum angesie­delten spezi­fischen Struk­turen (global "Aerotropolis", in Frankfurt AirportCity genannt) verur­sacht.


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Informationen aus und über Raunheim

Gemarkung

Leider gibt es nicht viele Online-Angebote, die halbwegs aktuelle Informationen aus und über Raunheim liefern.
Rühmliche Ausnahme ist natürlich die

Homepage der   Stadt Raunheim,
u.a. mit dem Fluglärm-Entlastungskonzept Raunheim
und weiteren Beiträgen zu Flughafen und Fluglärm.

Ganz im Gegensatz dazu stehen die Homepages der Raunheimer Parteien
SPD, Grüne, CDU und FDP
die bestenfalls vor Wahlkämpfen halbwegs aktuell sind, ansonsten aber Jahre alt oder garnicht erreichbar.


Auch der lokale Zeitungsmarkt schrumpft zusehends. So ist der Online-Auftritt der bisherigen Raunheimer Lokalblätter
Echo Logo    und    Main-Spitze Logo
seit der Übernahme der Echo Medien GmbH durch die Verlagsgruppe Rhein-Main (weitgehend?) identisch, während der neue Online-Auftritt des
Logo Rüsselsheimer Echo seit dem Kauf durch die Frankfurter Societät in den Auftritt der FNP eingegliedert ist.
Im dortigen Regionalteil kennt man Raunheim als eigenständige Stadt allerdings zunächst mal nicht, und nur über einen Umweg erhält man eine entsprechende Auswahl.


An sonstigen allgemein interessanten Informationen kennen wir noch

die Messwerte der Raunheimer Luftmessstation des

(die allerdings die flugzeug-relevanten Schadstoffe nicht misst)


sowie statistische Daten aus

Logo-BS


Wahrsagerin

Und da die Lebens­qualität vieler Raunheimer­Innen dank des Flughafens stark von der Wind­richtung abhängt, hier eine aktuelle Prognose:

und Links zu drei weiteren, unter­schiedlich lang­fristigen Prognosen für die jeweils dem Flughafen nächst­gelegene Wetter­station mit Windvor­hersage:

Die 3-Tage-Prognose von     meteomedia logo,
sowie die 10-Tage-Prognosen der     wetterzentrale logo    und von     allmetsat logo.

Und wer sich zum jeweiligen Wind auch noch die sich daraus ergebende Rücken­wind-Kompo­nente berechnen will, kann das mit einem Rechner tun, den wir auf unserer Seite "Lärmwerte und Flugdaten" anbieten.



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